Gott und die Welt – Inhalte

Inhalte kurz gefasst

Gott-Himmel-Engel

Sich Gott vorzustellen ist äußerst schwierig da er für Menschen visuell nicht sichtbar ist und keinen Körper besitzt, deshalb ist seine Annahme als „Geistwesens“ zutreffender. Auch der frühe, im Konzil von Nizäa im 5. Jhd. gefasste Glaubenssatz, das Gott dreifaltig Einer ist, erleichtert unsere Vorstellung nicht. Dennoch versucht insbesondere die darstellende Kunst z.B. in der Taufszene am Jordan die drei wesensgleichen Einheiten Gottes zu erklären. Denn gerade dort treten Vater, Sohn und Geist bildlich und gemeinsam auf, ein starkes Gottesbild.

Eine kleinere, aber wichtige Einheit bildet die Heilige Familie, zu der neben Christus auch dessen Eltern, also Mutter Maria und Vater Josef gehören. Maria, als Mutter Gottes nimmt eine besondere Stellung dabei ein, vermutlich auch weil sie als Mittlerin zwischen Gott und den Menschen angesehen wird, die an zahlreichen Wallfahrtsorten erscheint. Zu den himmlichen Wesen gehören zahlreiche Engelschöre, die in drei Hierarchien aufgeteilt sind und vor allem Gott preisen. In den unteren Chören befinden sich die Engel, die sich als Sendboten Gottes auch um den Schutz der Menschen kümmern. Neben dem Himmel, als Ort der Ewigkeit und der Nähe zu Gott, gibt es auch die Hölle, einem Ort der Qualen in dazwischen das Fegefeuer als Reinigungsort für die Seelen

Teufel-Tod-Hölle

Als Gegenpart zum Guten gibt es auf der Erde auch das Böse, das landläufig als Teufel, Dämon, Luzifer oder Herr der Hölle bezeichnet wird. Dieser zeigt sich als permanent als Widersacher. Als Nachweis seiner Existenz gibt es in der Bibel sowohl im Alten als auch im Neuen Testament zahlreiche Hinweise. Der Mensch ist anfällig für seine Verführungskünste, die materiellen Begierlichkeiten und  verbotene Handlungsweisen, die durch ihn hervor-gerufen werden. In dem Tagebuch der Schwester Faustina Kowalska  ist besonders, wie die Heilige auf Geheiß Jesu in die Hölle geführt wurde, um Zeugnis abzulegen für deren Existenz und fürchterliche Qualen. In den Machtstrukturen unserer Welt werden verschiedene Zeichen und Symbole erkennbar, die bei genauerem Hinsehen das Streben nach einer künftigen Weltregierung  erkenntlich machen. Diese Aspekte müssen von der Bevölkerung weiter beobachtet und durch neue Kontrollinstrumente behutsam überwacht werden.

Schöpfung-Evolution

Schöpfung oder Evolution – das ist die Kernfrage zur Entstehung des Weltalls aber auch zur Beantwortung der Existenz Gottes. Die Bibel zeigt uns in der Genesis die Schöpfung des Weltalls, der Erde und aller Lebewesen durch Gott. Dieses gilt auch uneingeschränkt für die Kreatonisten, die besonders in den USA für diese klare Auffassung werben. Auf der anderen Seite stehen die Evolutionisten oder Darwinisten, die eine Entstehung des Ganzen mit der sog. „Big Bang“ oder besser „Urknall“ vertreten, wobei die gesamte heutige Material des Weltalls aus einem winzig kleinen Punkt mit allen Inhalten hervor- gegangen sein soll. Als „Königsweg“ und vermittelnder Zwischenweg zeigt sich der  Evolutionistische Kreationismus, der Gott als Schöpfer des Weltalls und eine Weiterentwicklung durch Evolution bennent. Diese Theorie wird auch von den beiden Professoren Werner Schwemmler und Hans Kessler in ihren lesenswerten Büchern vertreten, die zur Lösung des Problems die Schöpfung Gottes mit der sich entwickelnden Evolution zusammendenken.

Universum-Gestirne

Im dem unendlich großen Universum wirkt unsere Erde kleiner als ein Punkt, aber dennoch ist sie derzeit der einzig denkbare Aufenthaltsort und Lebensraum für uns Menschen. Die kosmischen Strukturen unserer  Sichtweise können in drei Bereiche untergliedert werden, so einerseits in sehr große Bestandteile des Makrokosmos, andererseits in sehr kleine Teile des Mikrokosmos und in die in unserem Focus liegenden Teile des Mesokosmos. Bedeutende Wissenschaftler wie  z.B. Albert Einstein haben durch die Aufstellung der Relativitätstheorie und im späteren durch die Ergebnissen der Quantenphysik große Erkenntnisse gewonnen. Auch die sichtbaren Lebensbereiche sind für den Menschen optimal orga-nisiert. Allein das perfekte Zusammenspiel zwischen Atmosphäre, Hemisphäre, Lufthülle, Klimazonen und Vegetation ist so hochkomplex, daß dies allein auf einen großen Schöpfer oder Organisator rückschließen läßt. Dennoch konnte durch alle gewonnenen Erkenntnisse noch keine Weltformel entdeckt werden, die alle physikalischen Phänomene im Weltall erklärt.

Erde-Mensch-Tiere-Pflanzen

Unsere Erde ist mit Land,-  und Wasserflächen ausgestattet, hat wechselnde Klimazonen und eine abwechslungsreiche Vegetationen; sie ist dadurch ein ideale Lebensraum für uns Menschen. Durch die Bevölkerungsexplosion und den Forscherdrang hat der Menschen damit begonnen, sich außerhalb unserer Hemisphäre auch für fremden Planeten zu interessieren. Auch nach über 50- jähriger Forschungstätigkeit und der Mission von zahlreichen unbemannten und bemannten Expeditionen konnte bisher kein Zeichen auf Leben oder gar andere Kulturen gefunden werden. Aus religiöser Sicht darf deshalb die Erde in gewisser Weise als ein Mittelpunkt im Universum angesehen werden. Der Mensch gilt auf der Erde als „Krönung der Schöpfung“, nicht zuletzt wegen seines beseelten Geistes, der ihn zum Tier und Pflanzenreich wesentlich unterscheidet. Er besteht, vereinfachend gesagt,  aus den drei Bestandteile: Körper, Geist und Seele- wobei die letztere nach dem christl. Glauben unsterblich ist.  Die Vielzahl der Tiere auf der Erde ist mannigfaltig und gewaltig, wenn auch der über-wiegende Teil aus Insekten besteht . Forschungen konnten feststellen, das auch Tiere als beseelte Wesen gelten können. Die Pflanzen, als dritte große Gattung schließen den Lebenskreislauf der Erde und gehören In ihrem Nutzungsdasein zum unbedingten Überlebensfaktor des Menschen.

Weltreligionen

Religionen sind zunächst ein Begriff für unterschiedlicher Weltanschauungen, dessen Grundlagen ein Glaube an transzendente Kräfte ist und die damit verbundenen Orte oder Objekte der Verehrung. Der Ursprung der Religionen liegt in der Altsteinzeit und bestand anfangs aus Natur-religionen, die sich an den Bedürfnissen von Sonne, Wind und Feuer orientierten. Zu den Kulten gehörten Hohepriester, Opfer, Höhlenmalereien, Mythen und symbolische Bauwerke. Erst ab ca. 2.000 – 500 v. Chr. entstanden die großen Weltreligionen des Hinduismus, des Judentum und des Buddhismus. Erst später kamen das Christentum und der Islam in der 1. Hälfte des ersten Jahrtausends hinzu. Die zurückliegenden Zeitepochen der Religionen waren nicht immer auf Versöhnung, Barmherzigkeit oder Glaube ausgerichtet, sondern zeigten häufig kriegerische Auseinandersetzungen. Insbesondere in den christlichen Kreuzzügen des Mittelalters, den bösen Machenschaften der Nationalsozialisten am jüdischen Volk sowie den heutigen ReligionsKriegen im Nahen Osten wird das feindliche Gegeneinander und die Intoleranz  der einzelnen Gläubigen überdeutlich. Eine Weltharmonie der Religionen oder zumindest eine Ökumene innerhalb der Christen, als ersten Schritt scheint noch in weiter Ferne.

Auch die terroristische Anschläge in New York durch islamistische Hintermänner zeigt offen den aktuellen Status und das Denken innerhalb der Weltreligionen. Gemäßigter scheinen die fernöstlichen Religionen zu sein, die sich im Hinduismus und Buddhismus offenbaren. So zeigt der indische Hinduismus insbesondere durch seinen Glauben an eine Wiedergeburt neue Wege der Erlösung auf, die von einer Vielfalt von Göttern begleitet wird. Auch der Buddhismus beruft sich auf eine Reinkarnation des Menschen, die dieser als unerleuchtetes Wesen für ewig unterworfen ist. Die von den Religionen abgespaltenen Gemeinschaften werden Sekten genannt. Sie sind gegenüber den  Weltreligionen als sehr gefährlich einzustufen. Gegenüber ihren Mitgliedern  zeigen sie eine aufdoktrinierte Struktur, die durch  „Gehirnwäsche“  und ungewollte Abhängigkeiten zum Tode führen können.

Bibel- AT- NT

Die Bibel gilt als das inspirierende Wort Gottes- sicher ist auf jeden Fall, das sie bis heute das am meist gelesene Buch der Welt ist. Aus zwei Teilen bestehend zeigt sie im Alten Testament die Entstehung der Erde und des Menschen auf  und beschreibt das Verhältnis von Gott Vater zu seinem Volk Israel durch die Propheten. Im Neuen Testament  kommt Gottes Sohn auf die Erde und nimmt  ein Menschsein an. Sein Sendungsauftrag besteht in der Verkündigung des Gottesreiches, seinen wundersamen Heilungen und der Predigt zur Nächstenliebe. Alles Wissen darüber wird von den vier Evangelisten detailliert beschrieben. Durch seinen Kreuzestod und die Auferstehung sorgt er für die Sündenvergebung der Menschen. Am jüngsten Tag kommt er zu richten die Lebenden und Toten.  Für den christlichen Glauben ist die Bibel ein festes Fundament. Deswegen werden aus der Hl. Messe und vor jeder Eucharistiefeier wichtige Textpassagen aus der Hl. Schrift verlesen. Insbesondere die Gleichnisse von Jesus im Neuen Testament geben uns weise Ratschläge für unser tägliches Leben. Insofern ist die Bibel eine göttliche Richtschnur für unser Handeln.

Kath. Kirche- Ökumene

Die Kath. Kirche ist die größte Teilkirche der Welt und wird vom Vatikan in Rom aus geleitet. An der Spitze steht der Papst mit der Kurie als Kirchenverwaltung. Durch Konzilien kann der Papst wichtige Beschlüsse zu Glaubens- und Verhaltensfragen fassen. Die Weltkirche der Katholiken umfasst etwa 5000 Bischöfe und 400.000 Priester, die in den einzelnen Ländern durch Diözesen, Dekanate, Pastoralverbünde und Kirchengemeinden untergliedert ist. Durch Mitgliederschwund und Priestermangel ist die Kirche ihrer Substanz gefährdet, weshalb ein Umdenken erforderlich geworden ist. Nur durch eine gezielte und richtige  Ansprache des Nachwuchses kann der rückläufige Trend aufgehalten werden. Wichtige Glaubensinhalte und tradierte Werte müssen in der Katholische Kirche erhalten bleiben. Dazu gehören auch die Heiligenverehrung, die Sakramente und die Gebetsformen als Nähe zu Gott. Als zentrales Element des Glaubens  gilt die Hl. Messe mit der Eucharistie.Durch die Ökumene versuchen die Christen eine Verständigung zwischen katholischen,  evangelischen sowie orthodoxen Gläubigen zu erreichen, was in Ansätzen bereits funktioniert hat. Zentrale Inhalte wie das Abendmahl bzw. die Eucharistie stellen aber weiter große Schwierigkeiten in der Annäherung dar.

Wunder- Christus- Maria

Wunder sind übernatürliche Ereignisse, die sich rationell nicht erklären lassen. Bereits in der Antike wurden sog. Weltwunder genannt, die sich aber überwiegend auf außerge-wöhnliche Bauwerke aus griechischer und römischer Zeit bezogen. In der heutigen Zeit sieht man wundersame Dinge mehr mit Skepsis als Verwunderung. Dazu beigetragen haben die modernen Naturwissenschaften und die umfangreichen Forschungen, die vieles erklärbarer machen.

Aus religiöser Sicht gibt es seit der Zeit Christi zahlreiche Wunder, die der Heiland selbst bewirkte; so zeugen diverse Heilungs,- Geschenk,- Rettungs,- und Strafwunder , aber auch einige Totenerweckungen von seinem göttlichen Handeln.  Bedeutsam bis in unsere Zeit sind die zahlreichen Marienwunder in der ganzen Welt, die die besondere Stellung Mariens als Vermittlerin zwischen Himmel und Erde ausdrücken. Als Kern dieser Botschaften zeigt sich oft die bevorstehende Wiederkunft des Herrn sowie die notwendige Vorbereitung der Menschen. In den Wallfahrtsorten wird der vorhandene Glauben vieler Menschen an Gott und die Gottesmutter ersichtlich.

Gottesbe- und Hinweise

Die Suche nach einer Übernatur oder einem höheren Wesen ist so alt wie die Menschheit selbst. Seit dem im Mittelalter haben sich Philosophen der Zeit über einen Gottheit konkret Gedanken gemacht. So entstanden die historischen, ontologischen, kosmologischen, teleologischen  und moralischen Gottesbeweise. Auch heute entdeckt man noch weitere Gründe warum Gott existiert. Weitere Hinweise auf den Allerhöchsten sind den meistens unbekannt. Dazu zählen u.a. :

  • die Unverweslichkeit von Toten ohne menschliche Eingriffe;
  • die Stigmata an Händen und Füßen als Zeichen der Wundmale Christi;
  • die Eucharistischen Wunder an gewandelten Hostien durch Christus selbst;
  • die Nahrungslosigkeit bei Personen durch Empfang der Hl. Kommunion;
  • die wundersamen Fotos, die sich völlig anders entwickeln als die Aufnahme;
  • und schließlich das Phänomen der eingebrannten Finger durch eine Verstorbene.

außergewöhnliche  Begebenheiten

Auch sehr außergewöhnliche Phänomenen führen uns zu Gott. Obwohl Nahtoder-fahrungen, Grabtücher und Kornkreise zunächst weinig miteinander zu tuen haben, gibt es aus religiöser Sicht doch verblüffende Gemeinsamkeiten. Alle drei Bereiche führen uns zur Übernatur und indirekt zur Existenz Gottes.

Nahtoderfahrungen  belegen, daß die betroffenen Menschen kurzfristig von der Welt getrennt waren und einen höheren Seinszustand einnehmen konnten. Ob diese Schwebezustände immer zu Gott, zum Himmel oder in ein helles Licht geführt haben, bleibt allerdings offen. Die berühmten „Tücher Christi“  wurden umfangreich naturwissenschaftlich untersucht Und können heute mit 99,9 % Sicherheit als echt erklärt werden. Das Grabtuch von Turin , das Schweißtuch von Oviedo und der Schleier von Manoppello  sind echte Artefakte der damaligen Zeit und müssen als wirkliche Tücher Christi angenommen werden.

Die Kornkreise in Südengland sind keinem natürlichen Ursprung zuzuordnen und lassen sich deswegen nicht den Launen von Rentner oder Jugendlichen zuordnen. Insbesondere durch das neue Buch von Jay Gordner ist es gelungen diese Symbole einem höheren Ursprung zuzuordnen, wenn nicht sogar unserem Gott selbst. Durch die Sensation einer Zuordnung der beiden Kornkreise zu dem Christus-Antlitzes des Turiner Grabtuches Ist ein Meilenstein in der Forschung und Zuordnung gelungen, der in den nächsten Jahren noch weiter zu beobachten bleibt. Selbst Jesus Christus sagt in einer Erscheinung zu Maria Valtorta: „Es wäre besser ohne die Notwendigkeit so vieler Beweise zu glauben. Es wäre besser zu sagen: Das ist das Werk Gottes.“

Barmherzigkeit

Die Göttliche Barmherzigkeit entstammt den Erscheinungen von Jesus Christus an die Schwester Faustyna Kowalksa im Jahre 1934 im Kloster der Schwestern der Muttergottes zu Krakau- Lagniewiki. Mit den Erscheinungen von Jesus Christus war ein Sendungsauftrag an Schwester Faustina verbunden und dieser hieß :Göttliche Barmherzigkeit“. So sollte von der kleinen Kapelle  des Klosters aus, diese Botschaft durch ein gemaltes Bild weltweit Verbreitung finden. Der klare Auftrag Christi an Faustyna hieß: „Male ein Bild, so wie Du mich siehst und schreibe darunter: Jesus ich vertraue auf Dich. Dieses Bild soll zunächst in Eurer Kapelle und später auf der ganzen Welt verehrt werden“.  Trotz diverser Schwierigkeiten und dem frühen Ableben von Faustyna schaffte es der Maler Anton Hyla im Jahre 1943 das passende Bild nach den Überlieferungen im Tagebuch der Faustyna fertigzustellen. Es befindet sich heute in der Klosterkapelle im linken Seitenaltar und erfährt weltweite Besuche und Anerkennung.

Auch im westfälischen Paderborn ist die Botschaft der Barmherzigkeit nicht vorüber gegangen. So wurde durch Anton Ochsenfarth bereits in den späten 90-er Jahren im Vorort Sande eine Barmherzigkeitskapelle erbaut und mit dem zentralen Gnadenbild sowie weitere Skulpturen und Gemälde ausgestattet. In Fortsetzung dessen wurde im Jahre 2014 durch Robert Ochsenfarth in Marienloh ein Bildstock für den Barmherzigen Jesus errichtet, der ein großes Schnitzrelief des barmherzigen Jesus zeigt. Gerahmt wird diese Relief durch vier Tafelbilder sowie einem Gemälde der Hl. Faustina in der Mensa. Das ist Barmherzigkeit Gottes ein zentrales Thema ist, zeigte sich auch der diesjährige Apostolische Kongress in Paderborn- Schloß Neuhaus sowie der anschließende große Weltjugendtag in Krakau, der erst vor einem ¼ Jahr zu Ende ging.