Eigener Werdegang

Nach dem Abitur im Jahre 1978 trat ich in die väterliche Firma Anton Ochsenfarth ein und begann mit einem restauratorischen Praktikum über 3 Jahre. Innerhalb dieser Zeit konnte ich für jeweils drei Monate in den Landesdenkmalämter Bonn und Münster hospitieren. Im Anschluß bekam ich ein Angebot vom Landesdenkmalamt Bonn für weitere 3 Jahre ein Volontariat mit den Schwerpunkten Skulpturen und Gemälde zu absolvieren, was ich dankend annahm. 

Kurz vor der Beendigung erhielt ich den Ruf meines Vaters nach Paderborn zurückzukehren, um mich auf die Betriebübernahme vorzubereiten. Nach der Rückkehr habe ich dann einen überbetrieblichen Lehrgang zur Absolvierung der Meisterprüfung im Handwerk abgelegt, der auf der bereits erfolgten Lehre als Maler- und Lackierer basierte. Im Jahre 1988 Übernahme ich dann als Geschäftsführer die Firma. Anfang der 90-er Jahre habe ich dann über Seminarblöcke auf Schloß Raesfeld den Studiengang zum Staatl. geprüften Betriebswirt absolviert.

Die weiteren Jahre standen im Zeichen der Dezentralisierung. Durch bis dahin gute Aufträge gründeten wir zunächst in Erfurt und dann in Lübeck eigenständige Nebenstellen- im weiteren in Köln und Berlin unselbständige Standorte mit Stadtbüros . Dadurch wuchs die Firma auf über 160 MA an.

Am zuletzt gegründeten Standort in Berlin wurden anfangs gute Objekte aquiriert und umgesetzt. Erst mit dem letzten Objekt an der Invalidenstraße, dem Bundesbauministerium, ging es durch hohe Verluste bergab, bis die Firma dadurch zahlungsunfähig wurde und beendet werden mußte.