Restaurierung von Skulpturen und Reliefs

Die Arbeitsschritte bei der Bearbeitung von Skulpturen ergeben sich aus den restauratorischen Voruntersuchungen. Dabei werden mittels optischer Begutachtungen sichtbare und unterliegende Schäden ermittelt. Weitergehende Untersuchungsschnitte (Stratigraphien) können sinnvoll erscheinen, wenn unterliegende Fassungen vermutet werden.

Anschließen können sich dann die konservatorischen Maßnahmen, die zunächst der Substanzerhaltung dienen. Dazu zählen Festigungen von blätternden Malschichten und Reinigung von aufliegenden Verschmutzungen oder biogenem Befall (Mikroorganismen).

Die weitergehende Restaurierung des Objektes, wird meist notwendig, wenn der optische Schauwert durch zahlreiche Beeinträchtigungen stark gemindert ist. Dazu zählen größere Fehlstellen in der Bemalung oder plastische Fehlbereiche. Zu den restauratorischen Maßnahmen zählen dann Kittungen, Ausbesserungen, Ergänzung von fehlenden Teilen sowie Farbarbeiten und Retuschen.

Alle Maßnahmen sowie deren Materialien werden, wie vom Auftraggeber gewünscht, in einer Dokumentation festgehalten, die nach Abschluß aller Arbeiten dem Auftraggeber, dem Architekten und der Denkmalbehörde ausgehändigt werden.