größtes Wanderkreuz in der Welt geplant

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vorwort

In der heutigen Zeit bewegt sich unsere plurale Gesellschaft an vielen Stellen weg von der Übernatur. Dies ist besonders in der Kirche zu beobachten, wo Kirchenaustritte und Scheidungen mittlerweile zum Alltag gehören und ein erheblicher Priestermangel vorherrscht. Auch beim Nachwuchs sieht es nicht besser aus, wie sollte es auch, wenn bereits in der Schule ganz offen über die Abschaffung des Religionsunterrichtes und dessen Ersatz durch das Fach Ethik gesprochen wird. Auch durch die verstärkte Migration, die mit einem Zuzug von Muslimen und Andersgläubigen sowie der Errichtung von Moscheen verbunden ist, wird der christliche Glaube nicht gerade gestützt, die damit verbundenen Auswirkungen sind in ihrer Tragweite noch nicht vorhersehbar.

Die Ursachen der Entwicklung liegen auch in den „modernen Zeit“, die sich rapide in Forschung, Naturwissenschaft und Gesellschaft weiterentwickelt. Die Blicke sind bei vielen Menschen primär auf das Diesseits gerichtet, wodurch ein transzendentales Erleben und christlicher Glauben nur noch  schwer möglich wird. Allein die Abhängigkeit von der fortschreitenden Technik (TV, PC, Smartphones, etc.) zeigen die Richtung auf, wohin sich die Menschheit bewegt: Fortschritt, Wohlstand, Geld und Erfolg stehen an erster Stelle und werden zu Götzen des modernen 21. Jhd´s. Selbst die westliche Führungsmacht USA proklamiert für sich die Devise „Amerika First“, was nichts anderes heißt als „Die Anderen sind mir (völlig) egal“.

Was vor einigen Generationen in der Familie noch maßgeblich war, also der Zusammenhalt, der Kinderreichtum und die Einbindung der älteren Generation haben sich vollständig verändert. Die junge Generation verlässt in der Regel frühzeitig das Elternhaus, wünscht sich überwiegend wenige oder gar keine Kinder und bringt die Älteren frühzeitig in ein Altersheim. Leider wird bei all diesen Zuständen und Einstellungen die Existenz des dreifaltigen Gottes vergessen, der uns bereits in der Bibel eindeutige Hinweise vermittelt hat, wie wir uns auf der Erde verhalten sollen. Die Kernaussage lautet dabei:

Ich liebe Euch, glaubt an mich – und liebt Euren Nächsten.

Darin ist Alles zusammengefasst, was Gott von uns erwartet und was sinnvoll ist und nur dadurch könnten Streitereien und Kriege als auch ein Großteil der Naturkatastrophen vermieden werden. Die Fragen, die heute vielfach von Teilen der „modernen Gesellschaft“ an die Kirchen gerichtet werden, sind fast immer die gleichen: Gibt es wirklich einen Gott ? Muss man regelmäßig in die Kirche gehen ? Warum überhaupt zur Beichte, wir haben Nichts getan ? Sollte das Zölibat nicht abgeschafft werden ? Wie kann man Kirchen zu „sinnvollen“ Räumen umgestalten ? Kann man den Religionsunterricht in den Schulen nicht einfacher durch Ethik ersetzen ? Sollten Muslime nicht voll integriert werden ? usw.  usw.

Dies sollen nur einige Beispiele für den fortschreitenden Atheismus sein. Selbst überzeugte Katholiken gehen davon aus, dass in absehbarer Zeit die „pastoralen Räume“ so groß werden, dass die Priester nur noch mit der Verwaltung ihrer Räume beschäftigt sind und Gottesdienste alle 4 Wochen stattfinden. Leider scheinen diese Vermutungen bald Tatsachen zu werden ! Wichtig ist deshalb eine Entscheidung der Einzelnen- seid ihr für Gott oder gegen Gott. Dazwischen gibt es nur sehr wenig. Was also kann oder muss  getan werden ? Einige Antworten gibt es aus der Kirche selbst: So müssten Kinder und Jugendliche wieder früh an Gott herangeführt werden (Religionsunterricht), Werbung müßte verstärkt werden für neue Priester oder die Einbindung von Laien (Diakonen), verschlossene Kirchen sollten zumindest stundenweise wieder für Besichtigung und Gebet wieder geöffnet werden (Rentner), etc.  

Was vielen Jugendlichen heute fehlt ist das Basiswissen und die religiösen Zusammenhänge, um überhaupt glauben zu können. Das Religionsunterricht in der Schule ist schnell vergessen, die Erstkommunion meist ein angenehmes Familienfest (Geschenke) und im Freundeskreis ist es peinlich über Gott zu sprechen. Auf Nachfrage im Bekanntenkreis hörte man oft das Argument, wo und wie man was nachlesen kann; die Bibel ist viel zu lang (oder langweilig) – der Kathechismus eine Ansammlung von Erklärungen, die keiner versteht oder lesen möchte (un-cool). Wenn man einfache Fragen an die junge- manchmal auch ältere Generation stellt, so schaut man in fragende Gesichter. Wer weiß heute noch etwas mit den Begriffen: Dreifaltigkeit, Eucharistie, Sakramente, Kirchenfeste, Namenspatrone anzufangen – die wenigsten. Neben der einfach zu lesenden Literatur fehlen den jungen Leuten auch Ansprechpartner in den Gemeinden. Aus dieser Situation entwickelt sich über kurz oder lang ein „Teufelskreis“: Weniger Gläubige, weniger Kirchenbesucher, weniger Gemeinden, weniger Kirchen, weniger Pfarrer, weniger Kirchensteuer, etc. pp eine Abwärtsspirale ohne Ende.

Vielleicht können SICHTBARE Zeichen helfen, die von allen Menschen verstanden werden ! Dazu zählen natürlich die christlichen Symbole (Kreuz), die aufklärende und einfach zu verstehende Literatur (fehlt !?) sowie die bereitstehenden Ansprechpartner in den Gemeinden. Darüber hinaus können sicher auch religiöse Aktionen (z.B. Großkreuze) dabei helfen Menschen wieder anzuziehen und zu begeistern.

Die Initiative

Unsere Grundidee umfasst die Errichtung eines großen, mobilen Kreuzes, das als eine Art „Wanderkreuz“ durch die einzelnen Diözesen Deutschlands reist, um die dort lebenden Menschen für die Religion zu begeistern.

Zunächst dachten wir dabei an ein Großkreuz mit einer Höhe von 50 m oder mehr, das in vielen Bereichen sehr flexibel ist und sich an die Begebenheiten der einzelnen Standorte leicht anpassen könnte (variabel in Höhe, Breite und Tiefe). Die Grundstandfläche des Gerüstes würde nach ersten Überlegungen in etwa 8 m Breite und 6 m Tiefe betragen, sodass ausreichend Platz für weitere Einbauten vorhanden wäre. Für dieses Ziel würde sich ein Modulgerüst eignen, dass sich an anderen Standorten relativ leicht umbauen ließe. Dieses Gerüst würde dann den inneren Kern des Kreuzes bestimmen. Das Innenbereich des Gerüstes würde professionell ausgestattet mit einem umlaufenden Treppenaufgang sowie einem mittigen Personenaufzug für Ältere, Behinderte und Kinder. Der untere Eingangsraum würde sich für Garderobe, Infostand und Kasse anbieten. Nach dem Aufgang von etwa 30 Metern kämen die Besucher zu den beiden Querarmen des Kreuzes. Diese wären dann bis zu den Kreuzenden begehbar und würden durch Einbau von Fensteröffnungen ein Panoramablick über den Dom und die Innenstadt freigeben.  Ganz oben in der Spitze des Kreuzes angekommen, könnte man ein kl. Bistro einrichten. Damit  wäre das „Gerüst-Kreuz“ funktionell, aber auch flexibel ausgestattet.

Das Wichtigste neben dem kreuzförmigen Stützgerüst wären die Spezialfolien, die aus PVC gefertigt und den Kreuzcorpus ganzflächig ummanteln würden. Auf diese Grundfolie (z.B. in weiß oder auch in goldocker) würden die Motive des Kreuzes (Kruzifix, ChristKönig, oder dergl.) direkt aufgedruckt. Alternativ könnten auf der weißen Grundfolie auch seperate Motive befestigt werden,falls bei den anderen Standorte eigene Motive gewünscht werden. Nur im Eingangsbereich und dort wo kl. Sichtfenster vorgesehen sind verbeiben Aussparungen. Dadurch entsteht eine in sich geschlossene, kompakte Kreuzform. Als erstes Motiv haben wir bei unserem Modell/ Foto ein berühmtes Kreuz aus dem Münchener Raum ausgewählt- den Forstenrieder Kruzifixus aus dem 11. Jhd.- es können aber auch andere Motive sein. Wichtig war uns dabei, dass eine vornehme, würdige und wertvolle Darstellung Christi gewählt wird, die die Besucher anspricht.

 vergleichbare Groß-Kreuze

Auch in anderen Ländern und Regionen wurden in den letzten Jahrzehnten ähnliche Projekte durchgeführt, die die Kreuzform und damit das christliche Symbol des Leidens und Sterbens unseres Herrn architektonisch und plastisch umgesetzt haben. Hier ein kurzer Überblick in tabellarischer Form über die recherchierten Großkreuze:

Nr.KontinentLandOrt/ GebietBezeichnungGröße (m)
1EuropaSpanienValle de los Caidos 155
2AmerikaUSAIllinois, Effingham 60
3AsienPakistanKaratchi 42
4EuropaÖsterreichVeitscher Ölberg 40
5EuropaDeutschlandHarz, StolbergJosephskreuz38
6EuropaÖsterreichKitzbühler AlpenJakobskreuz30
7EuropaSerbienKragujevac 18
8EuropaDeutschlandLübeckNotke Kreuz17
9AmerikaUSAIndian River 16,8
10EuropaDeutschlandWintrich 8
11EuropaDeutschlandKehlenWeißes Kreuz8
12EuropaDeutschlandAllgäuKrottenkopf10

 

Rückblick auf die Weltwunder der Antike

Bereits in der Antike machte man erstaunliche Beobachtungen, dessen Zustandekommen man sich nicht erklären konnte. Diese Ereignisse, waren damals mit menschlicher Vernunft, Erfahrung sowie den Gesetzen der Natur nicht erklärbar und wurden deshalb auch als Wunder bezeichnet. Die größten von Menschen geschaffenen Wunder wurden bereits im 1. Jahrhundert v. Chr. als die sieben Weltwunder bezeichnet. Sie gehen auf den Schriftsteller Antipatros von Sidon zurück, der  einen Reiseführer in griechischer Sprache mit den schönsten Sehenswürdigkeiten erstellte. Leider wurden diese Weltwunder durch zwischenzeitliche Zerstörungen (Erdbeben und Kriege) vernichtet – bis auf die Pyramiden von Gizeh in Ägypten. Von den Hängenden Gärten in Babylon und dem Koloss von Rhodos konnte man bei den Ausgrabungen bisher keine Hinweise finden – deshalb basiert das Wissen über diese Weltwunder wohl aus Überlieferungen der antiken Schriften.

 Weltrekorde im 21. Jahrhundert

 Die heutige Vorstellung von Wundern ist neben den religiösen Erscheinungen (u.a. Lourdes, Fatima, Medjougorje, etc.) wesentlich eingeschränkter, zumal sich durch die fortschreitende Natur-wissenschaft vieles aufklären lässt. So misst die Menschheit ihre Rekorde meist in Zahlen und Ergebnissen, die sich oft in Höhe, Breite, Tiefe, Schnelligkeit, etc.  messen lassen. Eine bekannte Ansammlung von Weltrekorden werden alljährlich im „Guiness – Buch – der Rekorde“ mitgeteilt, die oft für die interessierten Leser zur Überraschung, aber auch zum Schmunzeln führt. Das derzeit höchste Gebäude der Welt steht- wie man annehmen kann in den Vereinigten Emiraten – heißt „ Burj Khalifa“ und mißt vom Boden bis zur Spitze über 800 m. Er scheint zum modernen „Turm zu Babylon“ zu werden, denn es gibt bereits Bestrebungen für einen nächsten Turm mit 1000 m Höhe. Der weltliche Turm ist damit etwa 5 x höher als das höchste kirchliche Gebäude der Welt und dieses steht bekanntermaßen in Ulm. So mißt das Ulmer Münster dagegen nur eine Höhe von 161 m.

Alleinstellungsmerkmale des Wanderkreuzes

Die Initiative zur Errichtung eines großen Wanderkreuzes bietet viele Möglichkeiten der Ausgestaltung und besitzt darüber hinaus zahlreiche Alleinstellungsmerkmale, die es von den vorab erwähnten Kreuzen deutlich unterscheidet. Dieses drückt sich vor allem in 4 wesentlichen Eigenschaften aus:

  • mobiles Großkreuz für wechselnde Standorte in den Diözesen,
  • variable Inschriften für unterschiedliche Wünsche der Diözesen,
  • flexible Ausmaße sodass Höhen und Breiten angepasst werden können,
  • kostengünstiger im Vergleich zu feststehenden Kreuzen.

So kann das „Wanderkreuz“ durch seine überragende Größe (60 m), seine Mobilität (Wanderkreuz), seine Variabilität (wechselnde Aufschriften) und die kostengünstigere Bauweise (Gerüst anstatt Vollkörper)  viele Vorteile in sich vereinen.

Zuspruch und Mehrwert

Unsere Ideen zur Errichtung eines solchen Großkreuzes begannen schon vor etwa 1 Jahr, als wir zunächst einen großen Kruzifixus aus Metall und Holz konzipierten. Aber erst vor 3 Tagen, begannen wir mit den konkreteren Planungen, als uns bekannt wurde, dass die Dt. Bischofskonferenz in Ingolstadt zu Ihrer Frühjahrstagung zusammenkommt. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre kann man davon ausgehen, dass ein Wanderkreuz überwiegend positive Signal ausstrahlen wird, dass viele Menschen erreicht, ob gläubig oder ungläubig. Die heutige Zeit ist für Sensationen, Rekorde und sonstige Großevents aufgeschlossen. Zu diesem Bereich zählen u.a große Konzerte, Fußballspiele, Sportwettkämpfe, Olympiaden und Massenveranstaltungen jeglicher Art. So gesehen ist mit einem großen Besucherandrang zu rechnen aus Nah und Fern.

Auch die verborgenen Highlights des Wanderkreuzes mit Treppenaufgang, Lift, Panoramaausblick, Beleuchtung, Musik oder Bistro, gehen über das normale Maß einer  Veranstaltung im Museum hinaus und schaffen zusätzliche Anreize zur Besichtigung. Hinzu kommt ein mediales Interesse der Zeitungen und Magazine, die in Abständen über die Wanderschaft des Kreuzes berichten- ebenso das Regionalfernsehen und die Radiosender. Dabei wirkt sich das Alleinstellungsmerkmal dieser Aktion sicherlich auf besondere Weise aus. Außerdem können prominente Besucher  erwartet werden, die durch ihre Stellung und Funktionen weiter zur Verbreitung beitragen. Der Vermarktungswert im religiösen Gesamtverständnis ist nach unseren Einschätzungen immens. Ob dadurch aber weitere Kircheneintritte zu verzeichnen sind, bleibt natürlich abzuwarten.

So gesehen wird das mobile Wanderkreuz zu einer großen Werbeaktion für den katholischen Glauben in ganz Deutschland.

Kosten und Finanzierung

Infolge der kurzen „Vorlaufzeit“ konnten bisher noch keine gesicherten Kosten für die Gesamtaktion ermittelt werden. Erste Schätzungen gehen aber von rd. 300.000 € aus, bei einer Vorhaltung und Standzeit für 3 Monate. Derselbe Betrag würde für den späteren kompletten Ab,- und Wiederaufbau an anderer Stelle anfallen. Zur Finanzierung der Initiative wünschen wir uns natürlich Sponsoren aus dem heimischen Umfeld und insbesondere von größeren ansässigen Firmen (Benteler, Stute, Nixdorf, etc.), die allerdings eigene Marketingabteilungen und Budjets unterhalten, so dass eine Vollfinanzierung nicht gesichert ist. Dennoch läßt sich erwarten, dass einige der angesiedelten Firmen für PR- Aktionen gewonnen werden können und dadurch ein finanzieller Eigenanteil (ca. 10 %) gewonnen werden kann. Auch durch die jeweiligen Eintrittsgelder zur „Kreuz-Besteigung“, könnten einen Teil der Kosten mittragen. Da wir leider nicht über den Namen oder die Reputation eines „Christos“ (Reichstagsverhüllung) verfügen, müssten die kirchlichen Institutionen, sofern sie an der Aktion Gefallen finden, finanziell tätig werden. Aber PR- Maßnahmen sind auch in anderer Weise kostenaufwendig (Magazine, Zeitschriften, etc. pp)

Die Erfolgsaussichten für das Wanderkreuz sind hoch, wenn es gelingt die Gläubigen im Vorfeld dafür zu begeistern. Anders gesagt soll doch letztlich der Glaube an Gott und die katholische Religion wieder deutlich gestärkt werden, nach dem möglichen Motto:

Gott wird wieder unser sichtbarer König“.

Wir haben mit den v.g. Ausführungen versucht Ihnen unsere Initiative kurz zu erläutern. Die kurze Vorlaufzeit ermöglichte uns nicht alle Aspekte umfassend auszuführen. Dies setzt zunächst ein weiteres Interesse der Bischöfe voraus. Gern würden wir natürlich ein kurzes Echo erhalten, wie Sie darüber denken.