Kult der Barmherzigkeit

In der heutigen Zeit bewegt sich unsere Gesellschaft in vielen Bereichen weg von der Religion. Dies zeigt sich nicht nur in zahlreichen Kirchenaustritten und vollzogenen Scheidungen, sondern auch in der schleichenden Abschaffung des Religionsunterrichtes und dem erheblichen Priestermangel. Als Ursachen werden auch die modernen Entwicklungen in Forschung, Naturwissenschaft und Geselschaft sichtbar, die primär auf das Diesseits gerichtet sind und dem Egoismus in der Gesellschaft Vorschub leisten.

Leider wird die Existenz des dreifaltigen Gottes gern vergessen, der uns bereits in der Bibel wichtige Hinweise für das irdische Leben und das künftige und ewige Leben im Himmelreich gegeben hat. Die Kernaussage seiner Verheißungen lassen sich in einem Satz zusammenfassen, der heißt: “Ich liebe Euch, bitte liebt auch mich und Euren Nächsten”.

Diese Botschaften im Alten und Neuen Testament sind heute so aktuell wie zur damaligen Zeit. Auch die Marienerscheinungen der letzten Zweihundert Jahre an verschiedenen Orten der Welt (u.a. Lourdes, Fatima, Medjougorje) bringen durch die Botschaften der Muttergottes diese Wahrheiten zum Ausdruck.

Im Februar 1931 ereignet sich dann in Krakau ein überragendes Wunder, als der “Barmherzige Heiland” der jungen Ordensschwester Faustina Kowalska in ihrer Klosterzelle erstmals erschien und ihr in der darauffolgenden Zeit zahlreiche Botschaften verhieß. Die erste und bedeutenste Botschaft war der Auftrag Jesu an Schwester Faustina zum Malen eines Bildes von Jesus mit der Unterschrift “Jesus, ich vertraue auf Dich”. Dieser Auftrag war der Anfang einer sehr innigen Beziehung zwischen Jesus und Faustyna, der schließlich im späteren und nach dem frühen Tod Faustyna´s zum

Kult der Göttlichen Barmherzigkeit

führte. Dazu ist auf den nächsten Seiten das Wichtigste ausgeführt.