Hl. Corona

Anläßlich der weltweiten Sorge um die Auswirkungen der Corona-Krise, haben wir uns über den Ursprung des Namens “Corona” informiert und Ihnen folgende Infos aufbereitet (Auszüge aus Wikipedia):

Die heilige Corona oder auch Korona lebte ab 160 in Ägypten oder Syrien und war  eine frühchristliche Märtyrin. Sie ist die Patronin des Geldes und der Schatzgräber. Das Patronat in Geldangelegenheiten verdankt sie ihrem Namen, der auf deutsch „Krone“ bedeutet oder auch eine Bezeichnung für verschiedene Währungen ist.

Der Überlieferung zufolge erlitt die heilige Corona zur Zeit der Christenverfolgungen ihr  Martyrium bereits im Alter von 16 Jahren gemeinsam mit dem heiligen Victor von Siena. Ihre Peiniger banden Sie dabei zwischen zwei herabgebogene Palmen, die sie beim Emporschnellen zerrissen.

Der Gedenktag der hl. Corona ist der 14. Mai. Besondere Verehrung wird der Heiligen in Österreich und in Ostbayern zuteil, wo ihr verschiedene Wallfahrten gewidmet sind. Auch im mittelalterlichen Bremer Dom, in den 965 Reliquien der Heiligen gebracht wurden, muss es einen bedeutenden Corona-Kult gegeben haben, wie hier gefundene Pilgerzeichen und drei Skulpturen im Dom nahelegen. Ebenso verehrte sie Karl der Große, der Corona-Reliquien zusammen mit Reliquien des hl. Leopardus nach Aachen brachte und beide Heilige zu Konpatronen des Aachener Marienstiftes ernannte. Die Bleireliquiare aus dem frühen 11. Jahrhundert wurden 1843 wieder aufgefunden. 1911 wurde deren Inhalt im neu geschaffenen Corona-Leopardus-Schrein des Aachener Doms eingebettet.

Im Straßburger Münster stellt sie ein Bleiglasfenster des 14. Jahrhunderts in langem Kleid, mit Mantel und Schleier dar, die Märtyrerpalme in der Linken. Spätere Darstellungen zeigen sie, wie sie einem Bettler ein Geldstück reicht oder ein Geldkästchen in der Rechten hält. Das Corona-Gebet wurde im 17. und 18. Jahrhundert populär und  diente zum Aufspüren verborgener Schätze. Es findet sich in mehreren Zauberbüchern, darunter im 6. und 7. Buch Mose. Neben Corona war auch der heilige Christophorus ein beliebter Patron der Schatzsucher.

Aus dem niederösterreichischen St. Corona am Wechsel ist auch das Wallfahrtslied Corona hoch erhoben aus diesem Erdental überliefert, das auf die Melodie des Kirchenlieds Gelobt sei Jesus Christus in alle Ewigkeit gesungen wird. Der Autor und die Entstehungszeit des Textes sind nicht bekannt. Aus Corona am Wechsel wird auch von Anrufung um Standhaftigkeit im Glauben, bei Bitten gegen Unwetter und Miss­ernte und zur Abwendung von Seuchen berichtet, was in der sonstigen ikonographischen Listeratur nicht nachweisbar ist