Inhalte und zentrale Aufgaben

Als Denkmalpflege bezeichnet man die technischen, handwerklichen restauratorischen und künstlerischen Maßnahmen, die zur Erhaltung von Kulturdenkmälern erforderlich sind. Denkmalschutz dagegen sind die rechtlichen Anordnungen, Verfügungen, Auflagen und Genehmigungen, die eine Denkmalpflege sicherstellen.

Zentrale Aufgabe ist die Bestandsaufnahme und Katalogisierung von Denkmälern als Zeugnisse vergangener Kulturen, die sowohl geschützt als auch schutzwürdig sein können. Dazu führen Denkmalbehörden diverse Denkmallisten,-  oder verzeichnisse. Dabei gehören  Baudenkmale, Ensembles, archäologische Stätten und Parks, mit denen die Menschen ihre Umwelt gestaltet haben, zum kulturellen Erbe der Gesellschaft.

Auch künstlerische Schöpfungen, Erfindungen und wissenschaftliche Entdeckungen sind dann Denkmale, wenn an ihnen politische, soziale und wirtschaftliche Entwicklungen der Vergangenheit erfahrbar werden.

Die Denkmalpflege widmet sich der Aufgabe, die ihr übertragenen Denkmale zu bewahren und vor Beschädigungen zu schützen. Eine wichtige Voraussetzung für den Erhalt besteht in der kontinuierlichen Nutzung. Steht ein Gebäude längere Zeit leer , so können sich schnell Schäden einstellen.  Die Aussagekraft des Denkmals ist immer an seine materielle Substanz gebunden, wobei der überkommene Zustand und die historischen Nutzungsspuren zu erhalten sind. Als geschichtliche Zeugnisse menschlichen Wirkens spielen Denkmale eine wichtige Rolle in der Gesellschaft.