Erweiterung des Betriebes ab 1945

Nach den gravierenden Schäden an den Betriebsgebäuden durch die Bomben des II. Weltkrieges, übernahm die dritte Generation mit Anton Ochsenfarth (1926 – 2004) die Geschicke der Firma und sorgte für den Wiederaufbau. Unter dem Leitsatz  „Historische Werte für die Zukunft bewahren“  engagierte er sich für den  Aufbau des Unternehmens, führte zahlreiche Berufssparten zusammen und meisterte die vielschichten Arbeiten in der Denkmalpflege. Neben den handwerklichen Arbeiten von Malern, Tischlern, Bildhauern, Putzern und Stukkateuren sorgte er durch die Anwerbung von Kirchenmalern, Vergoldern und Restauratoren für den Aufbau eines vielseitigen Teams, das den Anforderungen von denkmalpflegerischen Arbeiten gerecht wurde.  

Die Restaurierungsfirma konnte sich dann in den  60,- und 70,- Jahren zunächst im Paderborner Umland und dem angrenzenden Sauerland bewähren, später auch im Ruhrgebiet, Rheinland und Norddeutschen Raum. Entscheidend wurde dafür neben den Kirchenmalerarbeiten auch die Bearbeitung vom historischen Inventar, wodurch die Firma in der Lage war auch komplette Projekte (Außenfassade, Kirchenraum und deren Ausstattung) aus einer Hand anzubieten.