STANDORTE

Im Jahre 1988 übernahm mit Robert Ochsenfarth jun. als vierte Generation die Leitung des Betriebes, der zuvor eine Weiterbildung in den Denkmal-ämtern Münster und Bonn erfahren hatte. Da sich in den 90-er Jahren die Arbeitsgebiete der Firma weiter ausdehnten, wurden erste Über-legungen zu weiteren Standorten angestellt. Insbesondere die länger andauernden Baustellen führten schließlich zur Gründung von ersten Nebenstellen.

 

In Erfurt wurden seit den 80-er Jahren bereits in mehrjährigen Arbeitsprogrammen die Außenfassaden des Domes restauriert. Auch im Umfeld der Landeshauptstadt standen mehrere Aufträge zur Steinsanierung an. So erwarben wir im Gewerbegebiet Kalkreisse ein Baugrundstück und errichteten ein neues Betriebsgebäude. Einige Zeit später auch ein Restaurierungsatelier in der Magdalenkapelle, die zu diesem Zweck umfangreich saniert wurde. 

Auch in Lübeck gab es seit vielen Jahren gute Kontakte zu den örtlichen Denkmal-behörden, insbesondere durch die Arbeiten in der großen Katharinenkirche; aber auch durch weitere Aufträge in den umliegenden KIrchen sowie einigen Treppenhäusern. So gründeten wir in der Wakenitzstraße einen neuen Standort mit einem Restaurierungsatelier.

Einige Jahre später folgten wir dem Ruf nach Berlin, nachdem eine Kirchengemeinde in Charlottenburg um ein Konzept für ihren KIrchenraum gebeten hatte. Daraus entwickelte sich ein erster größerer Auftrag, dem schließlich weitere Kirchen, aber auch Treppenhäuser folgten. Da sich die Kontakte dann weiter positiv entwickelten konnten wir einen passenden Standort in der Lohmühle zu Treptow anmieten.

Die zunächst letzte Niederlassung gründeten wir in Köln direkt am Rheinufer, da sich inzwischen einige größere Aufträge entwickelt hatten, zum einen in den romanischen Kirchen St. Kunibert und St. Andreas alsauch durch den Anstrich der Gewölbeflächen im Kölner Dom.

Im Jahre 1995 konnte noch das 125-j. Jubiläum gefeiert werden. Kurz vor der Jahrtausendwende im Jahre 2000 mußte die Firma allerdings durch die Annahme eines Großprojektes in Berlin einen großen finanziellen Rückschlag erleben, indem zahlreiche Forderungen an den Auftraggeber nicht mehr eingelöst wurden. Schließlich führte dieser Umstand bis zum Jahre 2002 zur Insolvenz und Auflösung der Gesamtfirma

Erst nach zwei weiteren Jahren gründete Robert Ochsenfarth im Jahre 2004 eine neue, kleine Firma im Paderborner Vorort Marienloh. In diesem Atelier werden seit dieser Zeit vorwiegend Skulpturen und Gemälde restauriert. Außerdem begann man mit der Inventarisierung und Einlagerung der privaten Kunstsammlung sowie der Neueröffnung eines modernen Schauraumes, wo vorallem Kunstgutdoubletten und Gemäldekopien, alsauch Eyecatcher und Neugestaltungen gezeigt werden.