restaurator. Untersuchungen zur Erforschung des Objektes

Restauratorische Untersuchungen sollten zunächst mit optischen Hilfsdmitteln durchgeführt werden, dazu zählen neben dem menschlichen Auge die  Kopflupe und das Technoskop. Ist dies nicht ausreichend können UV,- und IR,- Licht hinzukommen, die im günstigen Fall etwaige Unter,- bzw. Übermalungen sichtbar werden lassen.

Darüberhinaus können technische Untersuchungen angebracht sein, um weitere Informationen über das Projekt zu erhalten. Dieses kann der Fall sein, wenn z.B.

 a) Kirchenausstattungen (Skulpturen, Architekturteile, Möblierungen)

diein jüngster Zeit so überarbeitet wurden, daß Überstriche oder Verteigungen aufgebracht wurden, die das ursprüngliche oder vormalige Aussehen überdecken. Zur weiteren Untersuchung des Objektes hinsichtlich Beschaffenheit, Schäden und insbesondere der unterliegende Fassung (originale Marmorierungen, Vergoldungen, etc.) kann der Restaurator an ausgewählten Stellen einzelne Suchgräben (Stratigraphien) anlegen, die Aufschluß über die Abfolge der Bemalungen geben, wonach später ein Restaurierungskonzept entwickelt werden kann.

b) Hölzerne Einbauten (Paneele, Verkleidungen, etc.)

c) Gemälde und Tafelbilder

auch dabei können weitere Untersuchungen notwendig werden, wenn großflächige Übermalungen oder Veränderungen im Firnis (Z.B. Krepierungen, Vergilbungen, Verbräunungen)  sichtbar werden. Weiterhin können Rückseiten beschädigt sein, Risse oder Löcher aufweisen oder gar Schimmelbefall vorliegen.