Kunstsammler Robert Ochsenfarth   (* 23.08.1958)

Nach dem Tod seines Vaters (2004) überführte er dann die väterliche Kunstsammlung in das neuhergestellte Kunstdepot in Marienloh. Dabei wurden alle Objekte neu inventarisiert und fotografiert. Durch eigene Ideen und Vorstellungen von Kunstobjekten erweiterte sich die Sammlung. So erwarb er von bekannten Künstlern weitere Gemäldekopien und Lithographien. Einige davon werden heute in dem neuen Ausstellungsraum der Firma präsentiert. Dazu gehören Werke u.a. von:  Franz Marc „Turm der blauen Pferde“ , August Macke „Paradiesgarten“, Capendonck „zwei Stillleben“, Lucas Cranach „ Portraits“ und Vermeer „Briefleserin am Fenster“, etc.  Ab dem Jahre 2010 wurden die seit über 40 Jahren eingelagerten Kunstharzkopien ausgemottet und farbig neu gestaltet. Dabei wurden allerdings neue Wege gesucht, indem die Skulpturen durch expressive Farbigkeiten zum Hingucker bzw. Eyecatcher umgewandelt wurden. Dadurch entstand eine neue Sammlung von Skulpturen, die nun ein Kontrastprogramm zur väterlichen Sammlung darstellen. Dazu zählen:

* Eyecatcher: Skulpturen und Objekte mit expressiven Farbigkeiten, die als Blickfang und Hingucker; gelten, u.a. der Supermann, Mutter Teresa, Mao Tsdong, Josef von Klimt, Pieta nach van Gogh, Margaretha in Farben des Drachenwagens, Nepomuk in Deutschland, etc.

* Neugestaltete Skulpturen für Sakralräume, als dezente Hingucker; so die verschiedenfarbigen Trinitätsreliefs, das Figurenrondel, diverse Skulpturen und neu entworfene Kreuze.

* Umgestaltete Projekte, die sich zunächst unattraktiv zeigten und entsorgt werden sollten, dann aber durch künstlerische Umgestaltung zur Weiterverwendung gelangten.

Broschüre Robert Ochsenfarth