KRAKAU – HEILIGTÜMER der BARMHERZIGKEIT

Kloster mit Gnadenkapelle

Ursprünglich stand auf dem Gelände in Krakau- Lagiewniki die neugotische St. Josefs- Kapelle (1891); diese wurde anschließend von den Schwestern als Konventsgebäude übernommen. Schwester Faustyna, die während ihres Noviziats hier wohnte, erhielt im Kloster zahlreiche Offenbarungen des barmh. Jesus.

Im linken Seitenaltar befindet sich das Gemälde des Barmherzigen Jesus, das vom Maler Anton Hyla nach ihrem Tod (1943) geschaffen wurde. Dies gilt als bekanntestes Gemälde des barmh. Jesus in der Welt.

Durch Papst Joh. Paul II, wurde der Selig- und Heiligsprechungsprozeß Faustyna´s wesentlich vorangetrieben, sodaß seit dieser Zeit das Heiligtum in Krakau und die dazugehörigen Gebäude (Kapelle, moderne Basilika und Gedächtnisstätte des Papstes) zu einer weltweit anerkannten Wallfahrtsstätte geworden sind.

Moderne Basilika in Form einer Arche

Durch die Unterstützung von Papst Joh. Paul II sollte ein neuer ovaler Kirchenraum entstehen, der für die stetig anwachsenden Pilgerströme geeignet war. So wurde im Jahre 1999 der Grundstein für dieses Gebäude gelegt, das in Art einer modernen Bundesarche durch die schwierigen Zeiten der Weltkirche führen soll. Die Kathedrale konnte bereits im August 2002 fertiggestellt und eingeweiht werden. Das Gebäude ist in der Außenhülle recht monumental gestaltet und zeigt an seinem freistehenden Turm die Skulptur von Papst Joh. Paul II  als Gallionsfigur, der als Steuermann für die Kirche auftritt. Durch die Barmherzigkeit Gottes soll den Menschen Hoffnung für die Zukunft gemacht werden.

Im Innern ist das Gebäude rercht schlicht gehalten und lichtdurchflutet. Im Altarraum zeigt sich zentral und mittig ein Gemälde des Barmherzigen Jesus, das links von einem Gemälde Papst Joh. Paul II. und rechts von einem Bild der Hl. Schwester Faustyna umrahmt wird. Darunter befindet sich ein Tabanakel als Weltkugel, der von windzerzausten Ästen umfasst wird.

Im Untergeschoss befinden sich 5 Kapellen, die z.T. von ausländischen Ländern und Orten gestaltet und finanziert wurden, darunter auch mittig die Kapelle der Hl. Faustyna.

Gedenkstätte für Papst Joh. Paul. II

Nach dem Tod von Papst Joh. Paul II wurde in der Nähe der Klosterkirche die weltgrößte Gedenkstätte für den verstorbenen Papst errichtet. Vor seiner Wahl zum Papst war Karol Wojtyla von 1964 bis 1978 Erzbischof von Krakau. Er selbst gehörte während des II. Weltkriegs noch zu den Mitarbeitern der Chemiefabrik  Solvay, auf dessen Grundstück nun das große Heiligtum errichtet wurde.

Im Jahre 2008 wurde mit dem Großprojekt begonnen. Den Grundstein weihte Papst Benedikt XIV ein und die Fertigstellung erfolgte bereits im Jahre 2013. Zu dem Komplex gehöhren ein zentraler achteeckiger Kirchenraum (Oktogon) mit mehreren Annexbauten sowie zahlreichen Krypten im Untergeschoss. Daneben befindet sich ein 30 m hoher Aussichts,- u. Glockenturm. Im oberen Kirchenraum, der 2500 qm mißt sind die Wände mit bunten Mosaiken geschmückt, die der slowenische Jesuitenpater u. Künstler Ivan Rupnik schuf.

Nachfolgend einige Details des großen Innenraumes und von den Kapellen: