Berufsbild in der Denkmalpflege

Die Berufsbilder in der Denkmalpflege haben sich in den letzten 20 Jahren wesentlich verändert und erweitert.

Für den Ausbildungsweg des Restaurators galt bis zum Ende der 80-er Jahre ein fast einseitiger, aber vorgeschriebener Weg für seine Aus- und Weiterbildung. So mußte der Auszubildende (später auch Prakltikant oder Volontär) genannt nach seiner Schulausbildung (Abitur) zunächst ein 3- jähriges Praktikum in einer anerkannten Restaurierungswerkstatt absolvieren. Dazu waren meist noch zusätzliche theoretische Lehrgänge an den Berufsschulen vorgesehen und natürlich auch praktische Arbeiten auf entfernten Wochenbaustellen.

Seitdem in den 90-er Jahren zahlreiche Fachhochschule und Universitäten eingerichtet wurden, wurde in Absprache mit den Restauratorenverbändendie “Vor-Ausbildung” in den Betrieben auf ein 1- jähriges Praktikum reduziert. Dafür wurden diverse Studiengänge mit 6 – 8 Semestern vorgeschrieben, um den notwendigen Abschluß als Bachelor bzw. Master zu erreichen