Planung und Errichtung

VORPLANUNG

Der Bildstock mit dem Altarretabel und Gnadenbild, der im Jahre 2014/15 errichtet worden war, war bisher nur unzulänglich durch ein Zeltdach geschützt und der freien Witterung ausgesetzt. Dadurch hatten sich bereits einige Schäden wie Risse und Blätterungen gebildet, die den Fortbestand des Bildstocks gefährdeten.  Durch den Ausbau und die Erweiterung zum Ausstellungsraum soll nun ein geeigneter Schutz für das Inventar aber auch die Besucher gewährleistet werden.

Die Planung nebst Bauantrag wurde den zuständigen Behörden durch unsere Architektin Frau Dohle (Marienloh) eingereicht, die sich schwerpunktmäßig mit dem Dachstuhl beschäftigte. Danach erfolgten weitere Planungen zur Statik und Vermessung, die sich anfangs nicht sehr einfach gestalteten, zumal die Grenzabstände zu den Nachbarn und dem hinterliegenden Flußlauf mit einbezogen werden mussten. Bereits zu Anfang des Bauvorhabens wurde festgelegt, das der vorhandene Bildstock mit eingebunden werden sollte.

BAUPHASE UND ERRICHTUNG

Bereits bei der Vorplanung des Bauvorhabens und des Daches wurde festgelegt, das der vorhandene Bildstock mit eingebunden werden sollte. Dadurch entstand eine neue 8-eckige Grundform mit zwei höheren Stirnwänden (Altar- und Orgelwand) und zwei niedrigeren Seitenwänden (Kreuzwege). In die vier schrägverlaufenden Seitenwände, die beiden mittleren Nischen und die Rückwand der Orgelempore wurden jeweils ein dreieckiges Fenster eingebaut. Die Dreiecksform wurde in Bezug auf die Dreifaltigkeit Gottes gewählt.

Der nachfolgende Dachstuhl wurde auf vier überspannenden Metallträgern aufgebaut, die oben mittig eine weitere Dreiecksform bilden. Auf die Metallträger wurden dann mehrere querverlaufende Holzpfetten angebracht worden, die als Auflage für die abschließenden Sandwichplatten notwendig waren.